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Kurzer historischer Abriss
8000 v.u.Z.
Erste Menschen siedelten sich aber bereits 8000 Jahre
v.u.Z. an den Ufern des Rangsdorfer Sees an, der aus den Schmelzwassern der letzten Eiszeit
vor ca. 15000-10000 Jahren entstand.
1375
Die erste urkundliche Erwähnung Rangsdorfs - damals noch "Rangenstorff" - erfolgte im Jahre 1375
im Landbuch von Kaiser Karl IV.
17. Jahrhundert
Kriege und Abgaben an häufig wechselnde Herren belasteten die Bauern stark. Die größten Opfer forderte der
Dreißigjährige Krieg im 17. Jahrhundert, den nur ein Bauer und zwei Kossäten in Rangsdorf überlebten.
1856/57
Ausbau des Zülowkanals
1875
Inbetriebnahme der Bahn zwischen Berlin und Dresden und die Eröffnung der Königlichen Militäreisen- bahn
1897
Erste funktelegrafische Verbindung über 21 Km zwischen Schöneberg und Rangsdorf
1927
Rangsdorf wird zu einem bekannten Ausflugsziel der Berliner. Die Hauptstädter kommen im Sommer zum Wassersport und im Winter zum Eissegeln
1929
Die Gemeinde Rangsdorf erwirbt eine Glashalle, die ursprünglich 1896 für die große Berliner Gewerbe- ausstellung in Treptow erbaut worden war und
später als Bierhalle an der Landsberger Allee (Berlin) genutzt wurde.
1930
Eröffnung des "Strand-Casinos" in der Glashalle mit 1500 Innen- und 5000 Außenplätzen am Ufer des Rangsdorfer Sees
bis 1935
Ausbau des Strandbades - eine 12m hohe Wasserrutsche, eine Tanzfläche und ein Badesteg locken unzählige Ausflügler nach Rangsdorf, dem "Lido südlich Berlins"
1935/36
Im Zusammenhang mit der Bücker- Flugzeugbau GmbH entsteht ein Flugplatz
1938
Rangsdorf erhält einen direkten Autobahnanschluß an den Berliner Ring
20. Juli 1944
Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg startet von Rangsdorf zum missglückten Attentat auf Hitler
1961
Die Teilung Berlins nach Kriegsende stoppt die weitere Besiedlung des Ortes. Mit dem Bau der Mauer verliert Rangsdorf den S-Bahnanschluß nach Berlin
ab den 70ern
Rangsdorf wird wieder ein beliebtes Ausflugs- und Urlaubsziel für Berlin- und Potsdambesucher. Zahlreiche Betriebe aus dem Sächsischen und aus Mecklenburg bauen Feriensiedlungen für ihre Mitarbeiter.
Sommer 1975
600-Jahrfeier im Rahmen der Rangsdorfer Festwoche
in den 90ern
Rangsdorf entwickelt sich zu einem beliebten Wohnort im Grünen.
01.01.1993
Bildung des Amtes Rangsdorf - bestehend aus den amtsangehörigen Gemeinden Rangsdorf, Dahlewitz und Groß Machnow.
26.03.2003
Bildung der amtsfreien Gemeinde Rangsdorf - mit dem Ortsteil Groß Machnow und dem bewohnten Gemeindeteil Klein Kienitz
13.06.2004
"Umwandlung" des bewohnten Gemeindeteils Klein Kienitz in den Ortsteil Klein Kienitz
2006
Rückblick auf das Jahr 2006 in Rangsdorf weitere Infos
2008 - 2010
Ausbau der Seebadallee weitere Infos
2010
Umgestaltung "Platz der Deutschen Einheit" weitere Infos
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