Geschichte

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Professor Dr. Gerhart Hass, Historiker und Rangsdorfer, hat sich freundlicherweise bereit erklärt, dieser Internetpräsenz sein Wissen zur Verfügung zu stellen. Wer sich näher für die Geschichte Rangsdorfs und der gesamten Region interessiert, kann sich nachstehend den ersten Teil einer umfangreichen Abhandlung über die Geschichte Rangsdorfs im PDF-Format aufrufen.

1. Teil der Abhandlung über die Geschichte Rangsdorfs - © 2003 - Prof. Dr. Gerhart Hass 

Stöbern Sie in alten Ansichten von Rangsdorf - 32 Bilder - Durch anklicken des nachstehenden Links gelangen Sie zur Bildergalerie.

Bildergalerie "Alte Ansichten" - © 2003 - Gemeinde Rangsdorf 



Kurzer historischer Abriss

 8000 v.u.Z.
 Erste Menschen siedelten sich aber bereits 8000 Jahre v.u.Z. an den Ufern des Rangsdorfer Sees an,
 der aus den Schmelzwassern der letzten Eiszeit vor ca. 15000-10000 Jahren entstand.

 1375
 Die erste urkundliche Erwähnung Rangsdorfs - damals noch "Rangenstorff" - erfolgte im Jahre 1375 im
 Landbuch von Kaiser Karl IV.

 17. Jahrhundert
 Kriege und Abgaben an häufig wechselnde Herren belasteten die Bauern stark. Die größten Opfer
 forderte der Dreißigjährige Krieg im 17. Jahrhundert, den nur ein Bauer und zwei Kossäten in
 Rangsdorf überlebten.

 1856/57
 Ausbau des Zülowkanals

 1875
 Inbetriebnahme der Bahn zwischen Berlin und Dresden und die Eröffnung der Königlichen Militäreisen-
 bahn

 1897
 Erste funktelegrafische Verbindung über 21 Km zwischen Schöneberg und Rangsdorf

 1927
 Rangsdorf wird zu einem bekannten Ausflugsziel der Berliner. Die Hauptstädter kommen im Sommer
 zum Wassersport und im Winter zum Eissegeln

 1929
 Die Gemeinde Rangsdorf erwirbt eine Glashalle, die ursprünglich 1896 für die große Berliner Gewerbe-
 ausstellung in Treptow erbaut worden war und später als Bierhalle an der Landsberger Allee (Berlin)
 genutzt wurde.

 1930
 Eröffnung des "Strand-Casinos" in der Glashalle mit 1500 Innen- und 5000 Außenplätzen am Ufer des
 Rangsdorfer Sees

 bis 1935
 Ausbau des Strandbades - eine 12m hohe Wasserrutsche, eine Tanzfläche und ein Badesteg locken
 unzählige Ausflügler nach Rangsdorf, dem "Lido südlich Berlins"

 1935/36
 Im Zusammenhang mit der Bücker- Flugzeugbau GmbH entsteht ein Flugplatz

 1938
 Rangsdorf erhält einen direkten Autobahnanschluß an den Berliner Ring

 20. Juli 1944
 Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg startet von Rangsdorf zum missglückten Attentat auf Hitler

 1961
 Die Teilung Berlins nach Kriegsende stoppt die weitere Besiedlung des Ortes. Mit dem Bau der Mauer
 verliert Rangsdorf den S-Bahnanschluß nach Berlin

 ab den 70ern
 Rangsdorf wird wieder ein beliebtes Ausflugs- und Urlaubsziel für Berlin- und Potsdambesucher.
 Zahlreiche Betriebe aus dem Sächsischen und aus Mecklenburg bauen Feriensiedlungen für ihre
 Mitarbeiter.

 Sommer 1975
 600-Jahrfeier im Rahmen der Rangsdorfer Festwoche

 in den 90ern
 Rangsdorf entwickelt sich zu einem beliebten Wohnort im Grünen.

 01.01.1993
 Bildung des Amtes Rangsdorf - bestehend aus den amtsangehörigen Gemeinden Rangsdorf,
 Dahlewitz und Groß Machnow.

 26.03.2003
 Bildung der amtsfreien Gemeinde Rangsdorf - mit dem Ortsteil Groß Machnow und dem bewohnten Gemeindeteil Klein Kienitz

 13.06.2004
 "Umwandlung" des bewohnten Gemeindeteils Klein Kienitz in den Ortsteil Klein Kienitz

 2006
 Rückblick auf das Jahr 2006 in Rangsdorf weitere Infos

 2008 - 2010
 Ausbau der Seebadallee weitere Infos

 2010
 Umgestaltung "Platz der Deutschen Einheit" weitere Infos






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